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Fangarbeiten laufen

16.09.2013: Die Arbeiten zum Abschluss der ersten Bohrung sind in Gang, zurzeit laufen die Fangarbeiten. Bisher konnten mehrere hundert Meter Messkabel aus circa 4'000 m Tiefe geborgen werden.

Der Stadtrat hat Ende August 2013 entschieden, das Geothermie-Projekt weiterzuführen. Die erste Bohrung soll in den kommenden Wochen mit den zugehörigen Fördertests abgeschlossen werden. Der erste Schritt bildet dabei die Datengewinnung. Hierfür sollen mit speziellen Fangwerkzeugen eine Messsonde und circa 1'000 m Messkabel geborgen werden, die während den Stabilisierungsmassnahmen des Bohrlochs vom 19. und 20. Juli 2013 gekappt werden mussten und ins Bohrloch fielen. Anschliessend soll das mit Verstopfungsmaterialien abgedichtete Bohrloch bis auf die Endtiefe von 4'450 m freigespült bzw. freigeräumt werden, um den anschliessenden Einbau von perforierten Stahlrohren in der untersten Bohrsektion zu ermöglichen.

Die hierfür notwendige Materialanlieferung auf den Bohrplatz ist bereits erfolgt.  Parallel zu den Bohrlocharbeiten werden wie geplant die Produktionstests vorbereitet. Dafür sind neben Verhandlungen mit möglichen Test-Anbietern verschiedene Wartungs- und Umbauarbeiten an der Bohranlage und der Aufbau einer mobilen Gas-Testanlage vonnöten.

Weitere Schritte Nach erfolgreichem Abschluss der Fangarbeiten und der Freiräumung des Bohrlochs bis auf die Endtiefe von 4'450 m, werden weitere geophysikalische Bohrlochmessungen erfolgen. Das Bohrloch wird anschliessend mit gelochten Stahlrohren ausgebaut und damit stabilisiert. Ab Oktober wird eine mobile Gas-Wasser-Testanlage aufgebaut, bestehend aus untertägigen und obertägigen Komponenten. So kann voraussichtlich ab der zweiten Oktoberhälfte mit den Produktionstests gestartet werden. Diese sollen wichtige Informationen über die Wasserfliessraten und das Gasvorkommen liefern.

Wie angekündigt wird das Bohrloch nach den ca. dreiwöchigen Produktionstests provisorisch verschlossen, kann aber jederzeit wieder geöffnet und genutzt werden. Nach wie vor gilt: Sollten ausserordentliche Ereignisse eintreten, behält sich der Stadtrat jederzeit vor, vom geplanten Vorgehen abzuweichen und das Projekt zu stoppen.

Aktueller Bohrstand

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