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Risikoabsicherung: 24 Mio. Franken fix

22.06.2012: Die Nationale Netzgesellschaft für den Betrieb des Schweizer Höchstspannungsnetzes (Swissgrid) und das Bundesamt für Energie (BFE) haben dem Geothermie-Projekt der Stadt St.Gallen die Risikoabsicherung des Bundes zugesprochen – als erst zweites Projekt überhaupt.

Bereits im Jahr 2010 hat die Stadt St.Gallen ihr Gesuch für eine Risikoabsicherung beim Bundesamt für Energie eingereicht. Nach einem aufwendigen und zeitintensiven Prozess wurde der Antrag nun bewilligt. 24 Millionen Franken beträgt die maximale Garantiesumme für den Fall eines Miss- oder Teilerfolgs. Mit dem Geld hilft der Bund, die mit dem Geothermie-Projekt verbundenen finanziellen Risiken zu reduzieren.

Die Sankt Galler Stadtwerke werden voraussichtlich 2012 mit den Tiefbohrungen beginnen. Wenn alles nach Plan läuft wird das Geothermie-Heizkraftwerk ab 2015 Strom und Wärme liefern. Im Erfolgsfall rechnen die Sankt Galler Stadtwerke mit einer jährlichen Produktion von sieben bis zehn Gigawattstunden Strom. Dies entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von 2000 bis 3000 Haushalten. Mit der gewonnen Wärme – zwischen 60 und 80 Gigawattstunden pro Jahr – wird das Fernwärmenetz, das in mehreren Etappen erweitert wird, gespeist.

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