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Watt d’Or 2012 für Energiekonzept 2050

09.01.2012: Das Bundesamt für Energie hat die Stadt St.Gallen für ihre energiepolitische Gesamtsicht mit dem nationalen Energiepreis in der Kategorie «Gesellschaft» ausgezeichnet.

Energiekonzepte gibt es in vielen grösseren Schweizer Städten, das erweiterte Energiekonzept der Stadt St.Gallen ist einzigartig – so lautet das Urteil der Jury des «Watt d’Or. Überzeugt hat die Jury, dass St. Gallen, während es in anderen Städten «in Einzelaktivismus mal hier und mal da eine Energieaktion» gebe, energiepolitisch «ein durchdachtes, langfristig ausgelegtes Gesamtkonzept» verfolge. Und das bei breiter, durch «vorbildliche, kontinuierliche Kommunikation» erreichter Verankerung in der Bevölkerung.

Beeindruckt haben die Jury auch die wirtschaftlichen Aspekte: Mit der konsequenten Verfolgung des Energiekonzepts 2050 erschliesse sich die Stadt ein grosses wirtschaftliches Potential. Das Geothermie-Projekt, für das sich mehr als 80 Prozent der St.Gallerinnen und St.Galler ausgesprochen haben, fand als «eines der Herzstücke» des Energiekonzepts 2050 besondere Erwähnung.

Stadtrat Fredy Brunner zeigt sich von der Auszeichnung erfreut. Für ihn geht sie vor allem an die St.Gallerinnen und St.Galler. «Ohne ihre Akzeptanz des Konzepts und ohne ihre Zustimmung zu den Massnahmen an der Abstimmungsurne würde das Ganze toter Buchstabe bleiben», ist Brunner überzeugt. Weiters gebühre der Erfolg dem Team des Amtes für Umwelt und Energie, das beharrlich und engagiert am Konzept arbeite.

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