Energiekonzept 2050
Das «Energiekonzept 2050» der Stadt St.Gallen nennt nicht nur ehrgeizige Ziele, es zeigt auch konkrete Massnahmen auf, mit denen diese erreicht werden können. Das Energiekonzept 2050 will zugleich Ziel, Leitfaden und Projektgenerator sein.
Drei Säulen bilden die Basis des Konzepts:
- Sparsamer Umgang mit unseren wertvollen Energieressourcen
- Effizientere Energienutzung durch Massnahmen an Gebäuden und Geräten
- Verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien
Ein wirksamer Klimaschutz und eine gesicherte Energieversorgung gehören zusammen und sind nur durch langfristige Massnahmen zu erreichen. Wir alle sind gefordert, hier und jetzt.
Energiekonzept 2050
Das politisch breit abgestützte Energiekonzept 2050 bildet die Basis, um die anstehenden Herausforderungen im Energiebereich anzupacken und umzusetzen. Das Konzept zeigt auf, was wir heute tun müssen, um auch in 40 Jahren noch über genügend Energie zu verfügen – und dies zu einem bezahlbaren Preis.
Datenmodell als Basis
Grundlage für das Energiekonzept 2050 ist ein umfassendes Datenmodell über die Gebäude in der Stadt St.Gallen. Daraus ist ein Energieplan entstanden, der Auskunft gibt über die eingesetzten Energien (Erdöl, Erdgas, Fernwärme, Geothermie, Abwärme, Wasser, Strom) und den gegenwärtigen Energieverbrauch für das Beheizen dieser Gebäude.
Planung auf lange Sicht
Das Energiekonzept 2050 ist auf einen langen Zeithorizont ausgerichtet, was einen allmählichen, wirtschaftlich verkraftbaren Umbau der Energieversorgung erlaubt. Die Langfristigkeit hat aber auch zur Folge, dass Ziele und Strategien periodisch überprüft und gegebenenfalls angepasst werden müssen. In einem derart langen Zeitraum können neue Technologien zur Marktreife gelangen oder auch die Rahmenbedingungen können sich grundlegend ändern.
Einer der Hauptpfeiler des Energiekonzepts 2050 ist das geplante Geothermie-Heizkraftwerk, das erheblich zur CO2-Reduktion beitragen wird. Ohne dieses Kraftwerk werden die ambitiösen Ziele des Energiekonzepts kaum zu erreichen sein.



