Woher die Geothermie kommt

Vulkane, heisse Quellen, Geysire – im Erdinnern brodelt es bei Temperaturen von bis zu 6000 Grad Celsius. Unterirdische Wasservorkommen und Gesteine werden von der Erde selber erhitzt. Diese unerschöpfliche Energiequelle eignet sich für die Wärmegewinnung und Stromproduktion.
Im Gegensatz zu Erdöl, Erdgas und Kohle wird bei der Geothermie kein Rohstoff abgebaut, gewonnen wird lediglich die vorhandene Wärme – und dies erst noch emissionsfrei und direkt vor Ort. Erdwärme ist somit eine klimafreundliche Energiequelle mit ausgezeichneten langfristigen Perspektiven.
Tiefe Geothermie
Im Erdinnern existieren Temperaturen von bis zu 6000 Grad Celsius. In den Gesteinsschichten, die in 4000 bis 6000 Meter Tiefe liegen, liegen die Temperaturen immer noch bei 150 bis 200 Grad Celsius. mehr
Untiefe Geothermie
Geothermie ist eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle, die sich unabhängig von Klima, Tages- und Jahreszeit für die nachhaltige und klimafreundliche Wärmegewinnung und Stromproduktion nutzen lässt. mehr
Nutzungsmethoden
Für die Nutzung der Geothermie bieten sich grundsätzlich vier Methoden an: Erdwärmesonde, Tiefe Erdwärmesonde, das petrothermale System und das hydrothermale System, welches in St.Gallen zur Anwendung kommt. mehr
Geothermie-Heizkraftwerk
Ein Geothermie-Heizkraftwerk gibt die Wärme des Grundwassers an das Fernwärmenetz ab und treibt eine Turbine für die Stromerzeugung an. Danach wird das abgekühlte Grundwasser wieder in die Aquifer-Schicht zurückgeführt. mehr
Geothermie-Projekte
Wo wasserführende Schichten in der Tiefe liegen, kann Wärme gewonnen werden. Mehrere Geothermie-Kraftwerke mit heissem Grundwasser sind in Süddeutschland in Betrieb, in der Schweiz sind mehrere solcher Kraftwerke geplant. mehr







